Labelexpo Europe:

Vive la rébellion!
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Labelexpo Europe:

Vive la rébellion!

Nein, nach einer Revolutionszentrale sieht das Stammwerk von LEONHARD KURZ im mittelfränkischen Fürth nicht gerade aus. Auch unser Gesprächspartner Stéphane Royère, Head of International Product Management und Leiter der Business Area Industrial bei KURZ, wirkt mit seinem freundlichen Blick und dem tadellos sitzenden Anzug nicht wie der Archetypus des Revolutionsführers. Doch KURZ hat anlässlich der Labelexpo Europe in Brüssel tatsächlich zur „Label Rebellion“ aufgerufen. Hochoffiziell sozusagen. Das wollten wir genauer wissen. Eine Art Rückschau auf die Leitmesse für Etikettenproduktion.

„Wir können uns nicht genug bedanken für das Interesse, das wir auf der Labelexpo Europe erlebt haben“, sagt Stéphane Royère. Rebellische Parolen klingen anders. Was also war los in Brüssel? Schließlich war man Ende September 2019 unter dem Slogan „Join the label rebellion“ zum weltweit größten Event der Etikettenindustrie angetreten.

Stéphane Royère, Head of International Product Management und Leiter der Business Area Industrial bei KURZ

Aus Stéphane Royères Dankesworten wird schnell klar, dass KURZ mit der „Label Rebellion“ nicht das übliche Revolutionsgetöse mit brennenden Barrikaden und rollenden Köpfen versteht. Und doch macht der Leiter des internationalen Produktmanagements und der Business Area Industrial deutlich, dass sich im Brennpunkt des Messemottos ein durchaus klassisch-revolutionärer Gedanke findet. Nämlich die Idee der Einladung an Interessenten und Kunden, aber selbstverständlich auch an Partnerunternehmen, gemeinsam mit KURZ einen mutigen neuen Weg zu gehen.

Der Wandel auf dem Etikettenmarkt ist massiv

Was erlebt man auf diesem Weg? Empowerment, um der Etikettenrevolution ein hochmodernes Schlagwort an die Seite zu stellen. Ein Konzept also, das sehr viel mit der Haltung zu tun hat, die sich heute in kollaborativer Arbeit oder Co-Creation findet. Da geht es um das Aufbrechen starrer Strukturen oder um das Denken über die eigenen Silos und Grenzen hinaus. Nötig ist das allemal. Denn ein Blick auf den Markt der Etiketten zeigt, wie heftig der Druck auf Markeninhaber wie Verarbeiter seit Jahren wächst. Immer schneller, günstiger, flexibler soll Veredelung werden. Zugleich aber auch immer spektakulärer, sicherer und einzigartiger. Natürlich. Schließlich ist der Aspekt der Einzigartigkeit für Brands die Vorstufe zu ihrer Begehrlichkeit. Nicht zuletzt spielt der Faktor Nachhaltigkeit eine zunehmend größere Rolle – und das ist auch gut so. Was KURZ gelernt hat: Viele Akteure der Branche haben diese Entwicklung bereits begriffen. Man begegnet zahlreichen sehr guten, jedoch oft singulären Lösungen. Für einen ganzheitlichen Weg in eine langfristig sichere Etikettenzukunft scheint es bislang an übergreifenden Impulsen und Konzepten zu fehlen. Mitunter fehlt vielversprechenden Ansätzen einfach noch das entscheidende Momentum, um in Schwung zu kommen. Umweltthemen wie Verpackungen ohne Folie, extrem dünn übertragene Aluminiumschichten, vollständig deink- und recyclebare Verpackungen oder gar weltweite Standards, die über gesetzliche Anforderungen hinausgehen sind zwar in aller Munde, aber schlicht noch nicht auf genügend Tagesordnungen. Damit wollte und will man sich bei KURZ nicht abfinden. „Wir sind in so vielen Bereichen aktiv, wir kennen die Wertschöpfungsketten ebenso wie die Anforderungen der Märkte. Das Ziel unserer Label Rebellion ist es, aus genau dieser Position heraus aufzurütteln und für echte Orientierung zu sorgen“, erklärt Stéphane Royère. Es rollen also keine Köpfe bei der „Label Rebellion“, aber angestaubte Systeme werden durchaus kritisch geprüft und neu gedacht.

Am Stichwort Sustainability kommt (zum Glück) niemand mehr vorbei

Auch in der Welt des Etikettendrucks wird mehr und mehr über Nachhaltigkeit diskutiert. So auch auf der Labelexpo Europe. Was Stéphane Royère und vielen seiner Kollegen seit längerem auffällt, ist die zunehmende Zahl der direkten Nachfragen: „Die Kunden werden kritischer und wir werden öfter gefragt, wie recyclingfähig eigentlich unsere Transferprodukte sind.” Mit dieser Haltung geht KURZ seit geraumer Zeit proaktiv in den Dialog, auch auf der Messe in Brüssel. Was viele Gesprächspartner gar nicht wissen und oft positiv überrascht quittieren: Der Nachhaltigkeitsaspekt von Verpackungen, der jetzt in der Gesellschaft heiß diskutiert wird, ist für KURZ seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit. Beispielsweise durch die Einführung eines eigenen, zertifizierten Umweltweltmanagementsystems oder die konsequente Verfolgung des Ziels, entlang der gesamten Wertschöpfungskette recyclingfähig zu werden. Dass dies eine Entwicklung darstellt, die keinesfalls bereits abgeschlossen ist, noch viele gemeinsame Anstrengungen erfordert und die vor allem bekannt gemacht werden muss, gehört ebenfalls zum Konzept der „Label Rebellion“.

Zukunftsfähige Technologien, bereichernde Produkte, faszinierende Ideen

DM-Jetliner® – die nächste Dimension des Digitaldrucks als Komplettlösung aus einer Hand

Dementsprechend hatte KURZ die Themenschwerpunkte des Messeauftritts in Brüssel gesetzt: Ein Angebot, das überall da interessant wird, wo Interessenten und Kunden höhere Ansprüche formulieren, schöner veredeln wollen, passendere Lösungen und besser betreut werden wollen. So hat KURZ das wegweisende DM-Jetliner®-System als digitale Veredelungsoption in einer HP Indigo 6900 und beispielsweise das selbst schon revolutionäre DIGITAL METAL® präsentiert. Gezeigt wurde auch die semitransparente Neuheit LUMAFIN®, mit der sich völlig neuartige Tiefen- oder Patinaeffekte realisieren lassen. Ebenfalls am Stand gezeigt wurde die Kaltfolien-Transferveredelung KPW XU. Eine Produktinnovation, die insbesondere beim Überdrucken exzellente Ergebnisse zeigt. Nicht zu vergessen TTR Unique VEROSPEC® – eine Sicherheitslösung zum Schutz gegen Fälschungen und Markenpiraterie.

Und hat die Revolution nun funktioniert? Stéphane Royère nickt zufrieden. Die Herausforderungen auf den Märkten werden ja nicht weniger. Bei KURZ spürt man, dass die Vision, Produkten und Marken zu noch mehr Einzigartigkeit zu verhelfen, gut ankommt, dass sie nachgefragt wird. Allein der Bereich der Veredelung im Digitaldruck wird in den nächsten drei Jahren wohl um bis zu sieben Prozent wachsen. Brands verlangen nach immer mehr Einzigartigkeit. Der Trend zur Individualisierung ist ungebrochen. Darauf braucht es Antworten – die KURZ heute schon hat.

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